feedback-Themenwünsche für 2018

Als junger Kulturwissenschaftler beabsichtige ich selbst bei der nächsten Entheo-Science als Referent in Erscheinung zu treten.
Mir schweben zwei konkrete Themen für einen Vortrag vor, die beide gut an bereits bestehende Inhalte und Fragen anknüpfen:1) Vortrag / Workshop: Was muss getan werden um das soziale Stigma um Psychedelika aufzuheben? Perspektiven, Schritte, und Aktivismus.

2) Psychedelic Studies als (Teil-)Studiengang – ich bin mir sicher, dass z.B. kulturwissenschaftliche Auseinandersetzung mit psychedelischen Substanzen und deren gesellschaftlichen Implikationen eine Daseinsberechtigung in der Akademie hat.
Ich selbst werde zum Zeitpunkt der nächsten Konferenz hoffentlich bereits Promovend in der Amerikanistik mit Forschungsschwerpunkt ‘Psychedelia’ sein.
Auch viele andere Studiengebiete haben Schnittpunkte mit potenziellen psychedelic Studies, daher die Überlegungen: warum Psychedelic Studies an Unis? Wie kann das Programm durchgesetzt werden? Welche Fragen spielen eine Rolle für Forschung; damit verbunden: welche Fächer werden einbezogen, welche Disziplinen gestreift? Und wie könnte das Programm strukturiert werden?

Mehr dazu schon bald, gegen eine Rückmeldung zu dieser Nachricht hätte ich zweifelsohne auch nichts einzuwenden.

christian rätsch :-)
Panel on Santo Daime.

Comparative review of structured systems for psychedelic psychotherapy and healing.

Applications of entheo-scientific knowledge to our current society — for example non-psychiatric handling of spiritual emergencies in hospitals:
http://www.theatlantic.com/health/archive/2016/09/crisis-living-rooms/498986/?utm_source=atltw

Understanding resistance to feeling and resistance to knowing: drug prohibition as pathology.

From sitting to facilitating: can emergency psychedelic care in festivals evolve into a new art of healing?

Praktische Einführung in archetypische Astrologie in der Psycholyse und spirituellen Praxis.
Raves als gezielte Events der Heilung in (ehemaligen) Konfliktgebieten.
Psychedelische Spiritualität zu Hause – der risikominimierende Weg des Psychonauten.
Von Changa bis Psycholyse: welche westlichen Ritualpraktiken gibt es und wie werden sie eingesetzt.
Intensiv Workshop: Psycare und wie fange ich damit an.
Einführung in psychedelische Chemie an Hand von Pflanzenextrakten mit begleitendem Workshop.
Luzides erträumen von psychoaktiven Substanzen, vom Klartraum zum Klartrip.
Ich fände es schön wenn Samuel Widmer mit jemanden der ihn als Unperson sieht (evtl. Dr. Jungaberle) zusammen einen Vortrag gibt und quasi offiziell Frieden geschlossen wird. ^^ Am liebsten wäre mir wenn sie ein Thema von zwei Seiten beleuchten und die Synthese der beiden das Gesamtbild ergibt.
Thematisch hätte ich mir noch etwas mehr in Richtung “Verantwortlichkeiten und Richtlinien für den Gebrauch von psychoaktiven Substanzen auf Festivals” gewünscht. Immerhin trägt auch die Entheo Science Community durch ihren Wissensvorsprung eine gewisse Verantwortlichkeit- und dass die meisten psychoaktiven Drogen von jungen Leuten ohne therapeutischen Hintergrundgedanken auf Festivals genommen werden, ist 1. nicht zu unterschätzen und 2. nicht zu übersehen. Vielleicht könnte man diesbzgl. das nächste Mal eine Arbeitsgruppe einberufen, die sich solch einem Thema widdmet und einen Art Richtlinienkatalog für die Gemeinschaft ausarbeitet.

Weiterhin hat mir wissenschaftlich die Disziplinen Philosophie (ausgenommen Buddhismums) und Soziologie gefehlt. Zu ersterem gab es dann ja auch spontan noch einen Open Space Workshop. Zweiteres hat ganz gefehlt. So könnten man auch danach fragen was für eine Rolle psychoaktive Drogen in unserer Gesellschaft haben, oder noch besser was für Wissen darüber vorhanden ist und wie bspw. bestimmte Subkulturen dieses dann umsetzen, usw usf.

Trotz vieler Anmerkungen möchte ich mich bei euch vor allem aber für den reibungslosen Ablauf und überhaupt dem Zustandekommen dieser Konferenz bedanken. Danke! Das ist wirklich großartig und vor allem notwendig, essentiell und gebraucht.

Ich wünsche euch alles Gute und hoffentlich dann bis in zwei Jahren,
Kathrin

bis 2018 sollte ich endlich eine philosophische position in hinblick auf das Psychedelische insgesamt am beispiel der meskalinforschung erarbeitet haben – darüber würde ich dann gerne sprechen :)
hm fällt mir so spontan nichts neues ein, wenn was kommt, melde ich mich
jetzt doch was; die diskussion im podium fand ich sehr aufschlussreich
mich interessiert dahin auch weiter das thema: evolution – revolution
wie angepasst soll man sein, um etwas zu erreichen?
wie radikal muss man sein, um etwas zu erreichen?
s.o.
– Christian Rätsch & Claudia Müller Ebeling
– Wolf Dieter Storl
– Workshop: Kräutergarten
– Parallelen zwischen (psychedelischer) Spiritualität und (Natur)Wissenschaft
– Ich würde gerne wieder etwas zum integrativen Umgang erzählen und einen Massageworkshop machen. Nicht alles was sich wiederholt ist schlecht 😉 Gerade neue Konzepte wie der “integrative Umgang” sollten ein paarmal wiederholt werden, damit sie in den Köpfen der MEnschen auch ankommen. So wie “kontrollierter Konsum” oder “mündiger Konsum” usw. Gilt sicherlich auch noch für andere Dinge.
Potenzial & Grenzen der transpersonaler Erfahrungen
traditionelle Kakaozeremonie (durch ??)

neoschamanische Zeremonie mit Harmala und Rapé (durch Arend?, med. Begleitung Sharif?)

Befragungen der Teilnehmer zu Erwartungen und Eindrücken (vor/nach) (durch Elena?)

juristische Einordnung (durch ??)

s.o.
Gibt es die Vorträge noch zum Download oder auf vimeo/youtube?
-Infos zu Vorbereitung und Nachbereitung bei Psycholyse

-Meditation oder Yoga zusammen in einem Raum.

Waldhufen
Den Dialog Praxis – Wissenschaft weiter ausbauen; ich fände es gut, auch mal ein Vertreter der Politik einzuladen.
a.o. Prof. Karl Baier von der Religionswissenschaft Wien
a.o. Prof. Karl Baier von der Religionswissenschaft Wien
Eine tabellarische Übersicht über die besprochenen Substanzen, ihre Wirkung und ihre Legalität nach Ländern. Infos über neu aufkommende Substanzen. Ein Vortrag mit Bildern von einem Partygänger, der die ‘hedonistische Fraktion’ repräsentiert. Ein Vortrag / Talk / Dialog mit einem oder mehreren, der/die eine der besprochenen Substanzen gerade eingenommen hat (Wäre das legal? Der Gebrauch ist doch legal, nur der Handel nicht, oder?).
Gerne zu gegebener Zeit. Bis dahin wird sich viel verändern – politisch, neurowissenschaftlich, therapeutisch. Ich werde sammeln.
Ich komme sehr, sehr gerne wieder 2018 – hoffentlich mit vielen Neuigkeiten zu Psychedelika und Buddhismus – und auch sehr gerne wieder mit Kollegen aus der Bewusstseinsforschung aus Wien! :)
Musik, Musik, Musik!
Dennis McKenna
Monica Cromhout
jemand vom der Beckley Foundation, bzw. vom Impereal College in London
Franz X. Vollenweider
– Musik in der Therapie (z.B. Mendel Kaelen)
– Workshop Holotropes Atmen (z.B. Claus John)
– Mischkonsum
More conferences on the animal researches with psychedelic substances.
Tripsitting, Körperarbeit (gerne als erfahrungsbasierten Workshop)
gesellschaftliche/politische Dimension und möglicher Impact der psychedelischen Bewegung (big picture)
Waren super! guter mix. Auch Frauen!!!
weitere carismatische Referenten:
– Christian Rätsch
– Claudia Müller-Ebeling
– Kogi IndianerThemen:
– Rausch im Alltag,
– Rausch im Alter,
– Geburt und Sterben
– Homöopathie/Novizenschaft
Rick Doblin & Michael Mithoefer 😀
Einen größeren Schwerpunkt auf Psychedelika in der Psychotherapie
Themen:

1.) Entheogene und Spiritualität: Zwangsläufig Verbindung?

2.) welche Möglichkeiten und Organisationen gibt es in Deutschland um sich ehrenamtlich für eine Art MAPS-Deutschland oder andere “Festival notdienste” einzusetzen? (kurzer Abriß und übersichtlich der möglichkeiten wäre schön)

was science-referenten angeht, kenne ich mich zu wenig aus.

aber ich würde die anthropologische frage, die ich in meinem vortrag aufgeworfen habe – “das Menschenbild” – auch beim nächsten mal wiederaufnehmen – die “Doppelnatur” des Menschen
muss m. e. thema bleiben: Jochen Kirchhoff einladen. Stan Grof einladen. Metzinger einladen. Sloterdijk einladen. Rätsch einladen. Cousto einladen. Metzner einladen.

themen: non-drug-based wege – so etwas wie ein basis-info-lager zu: meditation. frage:
gibt es abendländische formen der meditation? Kunst der Stille?

Sehr vermisst habe ich Fragen der Phänomenologie psychedelischer Welten.
Grundlage dafür könnten Benny Shanons Ayahuasca-Buch und das von Rick Strassman
über DMT sein, darüberhinaus McKennas Beschreibungen und die im Netz veröffentlichten Erfahrungsberichte, sowie natürlich eigene Visionen und Einsichten.
Ich könnte mir gut ein Projekt für 2018 vorstellen, das (via Internet oder bei persönlichen Treffen in Berlin z.B.) durch eine Gruppe von Interessenten vorbereitet und dann in einem Workshop während des Kongresses weitergeführt würde.
würde
harm reduction, microdosing!
Ich lasse mich gerne überraschen, ihr findet bestimmt die Richtigen :)
mehr eigene experimente und erfahrungen über drogen
Themen um “Ego Tod”, Umgang, Erfahrungsberichte (so das Themenspektrum von Joe Schraubes Beitrag)

Weiterhin wissenschaftlich fundierte Vorträge!!!!

Ich würde mir einen Vortrag über die ganz genauen medizienische/neurochemischen Wirkmechanismen einer Substanz wünschen.
Ich weiß nicht ob es das Thema der entheo-scince vielleicht verfehlen würde, aber mich würden auch Vorträge zu vor allem 2-CB aber auch MDMA gefallen. Des weiteren fände ich es auch wichtig sich mit diversen Research-Chemicals zu befassen
Für Entheo-Science war es recht wenig Science. Aber ich sehe schon, dass da Berührungsängste sind. Als Thema für nächstes Mal:
Die Avantgarde der Selbsterforschung! :)
Christian Rätsch, Peter Gasser, Wolf-Dieter Storl, Markus Berger, Arno Adelaars
“Psychedelische” Künstler, die über ihre Arbeit sprechen.
Thematisch fände ich spannend was mir zu kurz kam: Welche Welten erforschen wir denn mit unseren Werkzeugen? – Welten des Bewusstseins.
Psychedelika und Sexualität wäre spannend, und auch, wie ich tiefe transpersonale Erfahrungen integrieren und bewahren kann in einer Welt, die zunehmend bis in feinste Details unseres Lebens von neoliberalem Denken und dessen Werten geprägt ist – also etwa »Psychedelika und Psychopolitik« (vgl. Byung-Chul Han, »Psychopolitik – Neoliberalismus und die neuen Machttechniken«, S. Fischer Verlag, Ffm 2014)
Ich biete an, verschiedene heimische geistbewegende Pflanzen (z.B.: Ginster, Gundelrebe, Waldmeister, Johanniskraut, Estragon, Wermut usw.,) vorzustellen. Immer nur eine Pflanze je Vorstellung. Zqitbedarf zwischen 15 und 25 Minuten, je nach Pflanze.
Salvia Divinorum (von der Pharmakologie bis zum therapeutischen Nutzen? eine sehr interessante Pfalnze)

Mehr zu auch “kleinen” Helfern und Kräutern, von Damiana bis Kanna und Traumkraut usw.

Einen Vortrag zu Oneirogenen (trauminduzierenden) Pflanzen

Eine Veranstaltung, die ein wenig aus der In-Group-Blase heraustritt, die also öffentlich ist,
keinen Eintritt kostet und Menschen adressiert die nicht eh schon “überzeugt” sind. Am letzten Abend vielleicht.

Thema:Die Organisation einer Großveranstaltung zur Thematik, analog zur Hanfparade, nur weniger “Hippieesk” 😉 um mehr Aufmerksamkeit zur generieren.

Sozialwissenschaftliche Zugänge zum Thema “Drogengebrauch des Mittelbaus / der Psytrance / Techno Szene” mit Referenten wie z. B. Cameron Adams, Botond Vitos, Graham St. John, Deirdre Ruane. Vielleicht auch mal jemand aus guten Foren wie DMT-Nexus (wenn die sich trauen)
Vereinbarkeit von Untergrund und Wissenschaft ?
Der Untergrund als Basis der Wissenschaft ?
Prozess der Legalisierung einer Subkultur – meine Seele gehört mir!Ich denke darüber nach, selbst einen Vortrag zu halten, den ich in einem anderen Kontext schon einmal gehalten habe:
“Psycholyse und Spiritualität – Psycholyse und Religion : Erfahrungen und Einsichten” möglich wäre auch:
“Körperarbeit in der Psycholyse”
Ich bin ausgebildeter Theologe und Reisebegleiter, Meditations- und Atemlehrer
– heimische Pflanzen-Drogen und Riten
Mich interessiert insbesondere der hedonistische Aspekt, Schwerpunkt: Goa-Partys. Ich würde gerne viel mehr über deren Entstehungsgeschichte erfahren, über die Verbindung von Musik und psychedelischen Erfahrungen und über die unterschiedlichen musikalischen, kulturellen und spirituellen Strömungen, die darunter zusammengefasst werden.

Weiterer allgemeiner Vorschlag: Erstellt einen Verteiler aus den Mailadressen der bisherigen Teilnehmer und bindet sie ein als potenzielle Multiplikatoren! Ich hätte z.B. nichts gegen regelmäßige Infos zur Entheoscience und würde auch beim nächsten Mal gern im Vorfeld dafür werben.

Markus Berger als Referenten.
Cannabis thematisieren.
Evtl. auch Gefahren (wie entsteht eine drogeninduzierte Psychose, welche Dinge gilt es zu beachten, bin ich gefährdet [hinsichtlich Entstehung von “Geisteskrankheiten”])
Weiterhin diese Balance halten